Pressemitteilung des Vorstands zu aktuellen Studiengebührenentwicklungen

9. November 2012

Pressemitteilung

STUDIENGEBÜHREN SIND NICHT NUR EFFIZIENT SONDERN AUCH SOZIAL – MAHNWACHE PRO STUDIENGEBÜHREN AM 15.11. IN ERLANGEN

Die neolib students group der FAU hält ihren Männern an der Front – Heubisch, Zeil, Rohde (FDP),  Grüske (Universitätspräsident) – die Treue.

Die neolib students group der FAU hofft, dass diese Männer – wie bisher – weiter hervorragende Arbeit leisten werden, um Bildungsgebühren und Bildung als zu handelnde Ware voranzutreiben und zu fördern.

Die neolib students group der FAU erkennt aber an, dass diese Männer unter großem Druck der Straße und der Massen stehen, die in ideologischer Verblendung und populistischer Gleichmacherei das Bezahlstudium verbieten wollen.

Der Vorstand teilt mit: Das folgende Statement genießt unser vollstes Vertrauen:

Zeil verteidigte die Studiengebühren … Es könne nicht sein, dass eine Krankenschwester mit ihren Steuern das Studium des zukünftigen Chefarztes bezahle.“

Benjamin Schröder, Vorstandsvorsitzender der neolib students group FAU seit 22.6.2011, ergänzt:

„Ein System steuerfinanzierter und frei zugänglicher Bildung ist unsozial. Damit wir dies nicht fahrlässig ermöglichen, ruft die neolib students group der FAU alle Tier-1-Wohlhabenden auf, als Steuerflüchtlinge ihre Vermögen und Gewinne in Länder umzulegen, die Eliten und Leistungsträger noch dankbar zu schätzen wissen und nicht auf unmenschliche Weise mit Steuern belasten.

Wir legen den Krankenschwestern nahe, professionelle Beratung von Steuerkanzleien und Wirtschaftsprüfern in Anspruch zu nehmen, um ihre Interessen zu wahren.

Die neolib students group der FAU erkennt an, dass selbst die ehemals als linksextremistisches Medium bekannte „taz“ inzwischen sachliche Argumente übernommen hat, und freuen uns auf vernünftige Gespräche mit ihnen. Dass sie Studiengebühren ironischerweise als „emanzipatorisches“ Projekt bezeichnen, verstehen wir wohlwollend als guten Trick, um ihre maoistische Leserschaft nicht als Kunden oder Finanziers zu verlieren. Wir verweisen dazu auf den Artikel „Gerechtigkeit und Studiengebühren“ in der „taz“ vom 24.10.

Bildung ist Ware. Durch die Kräfte der Märkte und nur durch die Kräfte der Märkte kann das Bildungswesen effizient geführt werden. Wir freuen uns, dass unser Präsident Grüske nach der Ernennung – durch unter anderem viele erfolgreiche Wirtschaftsvertreter – Verantwortung übernahm und die strategische Ausrichtung der Universität als Unternehmen etabliert. Er ist die richtige Führung, um am milliardenschweren Bildungsmarkt zu glänzen.

Leistung muss sich wieder lohnen. Auf schwächelnde, ineffiziente Fachgruppen und Studenten muss tagesaktuell und unbürokratisch mit strikten Kürzung und Gewinnmaximierung reagiert werden. Steuererhöhungen kommen nicht in Frage. Um den Haushalt in Ordnung zu bringen, muss der Staat endlich spürbar sparen. Um marktkonform agil zu bleiben, muss die seit Jahren aufgeblähte „studentische Mitbestimmung“ schnell zurückgebaut werden. Dieser ineffiziente Kostenfaktor darf nicht weiter als Nährboden für gefährlichen Linksextremismus dienen.“

Die neolib students group der FAU lädt alle an sachlichen Argumenten interessierten Studierenden ein:

Mahnwache pro Studiengebühren und Gerechtigkeit
Diskutant vor Ort: Jörg Rohde, FDP, MdL (angefragt)
Donnerstag, 15.11.
14:00 Uhr
Hauptstraße / Ecke zum Hugenottenplatz

Advertisements

Pressemitteilung des Vorstands zu ACTA und Urheberrecht

24. April 2012

Pressemitteilung

NEOLIB STUDENTS GROUP FAU BEKENNT SICH ZU ACTA UND URHEBERRECHT.

Erster Vorstand Benjamin Schröder teilt mit: Erlangen. Der Vorstand beschloss bei der gestrigen Sitzung: Die neolib students group der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg unterstützt die Pro-ACTA-Demonstration der Initiative für geistiges Eigentum anlässlich des Welttags des geistigen Eigentums am Donnerstag, 26.4.2012. In Erlangen begehen wir um 17 Uhr vor dem Schloss der Universität am selben Tag eine öffentliche Mahnwache für geistiges Eigentum und ACTA.

Aktuell bedrohen digitale Maoisten das Urheberrecht. Wenn das ACTA-Abkommen nicht gegen den Widerstand der Straße ratifiziert und durchgesetzt wird, werden wir unsere einzige Ressource, die Bildung, verlieren. Aus Wahltaktik, und um ihre Beliebtheit bei Raubkopierern und dem Netzmilieu nicht zu gefährden, können viele Leistungsträger der Universitäten, Verbände, Unternehmen, Parteien und Prominente ihre politischen Überzeugungen nicht offen preisgeben. Trotz der Unpopularität stehen wir jedoch weiter zu unserem Programm für einen wettbewerbsfähigen Bildungsstandort. Wir können nicht tatenlos zusehen, während die Belange der Universität ignoriert werden und ACTA der Tyrannei der Masse zum Opfer fällt.

Eine Universität, die dem Anspruch einer Eliteuniversität gerecht werden will, muss sich eindeutig zum Urheberrecht positionieren. Eine Kostenloskultur, in der Wissen mit jedem geteilt wird, verträgt sich nicht mit der unabdingbaren Elitenförderung. Das Wissen von Studierenden, die Studienbeiträge zahlen, und Forschern muss geschützt werden. Deswegen fordern wir von unserem Präsidenten Dr. Karl-Dieter Grüske sowie dem Sprecherrat der Studierenden ein klares Bekenntnis zu ACTA, dem Urheberrecht, und geistigem Eigentum.

Bildung ist Ware. Durch die Kräfte der Märkte und nur durch die Kräfte der Märkte kann das Bildungswesen effizient geführt werden. Der milliardenschwere Bildungsmarkt, an dem auch die FAU Fuß fassen will, zerplatzt in einer Seifenblase, falls ACTA aufgrund der fundamentalistischen Netzgemeinde im EU-Parlament scheitern sollte. Nur die Formulierung des ACTA-Abkommens gewährleistet eine jederzeit flexible Anpassung der Rechtsdurchsetzung, sobald wieder neue Gefahren für die Bildungsmärkte auftreten.

Die Universität Erlangen-Nürnberg muss sich ihrer historischen Verantwortung bewusst werden und mit gutem Beispiel vorangehen, und bereits jetzt im Netz der Universität geeignete Filtermechanismen sowie Deep Packet Inspection installieren. Dies ist ein Innovationsvorsprung für die Zeit nach ACTA. Forschung und Erprobung von zeitnah und unkompliziert durchgeführten Internetsperren, Straferteilungssystemen und Filtermechanismen müssen jetzt ideologiefrei umgesetzt werden, da wir ansonsten eine Stagnation des Wachstums riskieren. Internationale Interessenten aus dem Unternehmenssektor stehen mit Investitionsmitteln für Public Private Partnerships bereit und können helfen, den schuldengeplagten Staat weiter zu entlasten.

Mahnwache für geistiges Eigentum und ACTA
Öffentlicher Event der neolib students group der FAU
Donnerstag 26.4.2012, 17 Uhr
Schlossplatz 1, Erlangen


Pressemitteilung des Vorstands zur Gründung

23. Juni 2011

Pressemitteilung

GRÜNDUNG DER NEOLIB STUDENTS GROUP AN DER FRIEDRICH-ALEXANDER-UNIVERSITÄT ERLANGEN-NÜRNBERG

Wir, die neolib students group FAU, sind der Meinung, dass die Universität ausschließlich dem Erwerb von relevanten Qualifikationen für die Berufswelt dient. Dennoch gibt es lokal einen Wildwuchs an Hochschulgruppen, die dies auf politische und ideologische Weise blockieren. Deswegen mussten wir uns entschließen, ebenfalls eine in der Hochschulpolitik aktive Gruppe zu gründen und müssen damit unserem unter Beschuss stehenden Präsidenten Grüske den Rücken stärken.

Wiederholt wird von Aktivisten versucht, Studienbeiträge in Zweifel zu ziehen. Wenn sich Bayern und Deutschland nicht den internationalen Begebenheiten anpassen und die Studienbeiträge deutlich erhöhen, riskieren wir, noch weiter zurückzufallen. Auch ideologische Neinsager und Fortschrittsgegner, deren geringe Bedeutung sich an ihrer immer kleiner werdenden Anzahl zeigt, müssen realisieren: Bildung ist Ware.

Durch die Kräfte der Märkte und nur durch die Kräfte der Märkte kann das Bildungswesen effizient geführt werden. Der Staat muss die Rahmenbedingungen und die notwendigen Stellen bereitstellen; nur die Wirtschaft hat jedoch die Kompetenz zu entscheiden, welche Inhalte tagesaktuell benötigt werden und welcher Wert bestimmten Lehrinhalten beizumessen ist. Uns ist klar, dass der Umbau der Universität von einer althergebrachten Bildungs- und Forschungsstätte zu einem entschlackten Unternehmen, das Investoren beeindruckt nicht von heute auf morgen zu realisieren ist. Die Intensivierung der Beziehung Wirtschaft-Universität ist ein langsamer, schrittweiser Prozess, der mit kleinen Vereinbarungen und Sponsoring beginnt und der effizienten Festlegung der Lehr- und Forschungsinhalte weitergeht. Ziel ist natürlich eine Hochschule, die als dynamische Aktiengesellschaft funktioniert. Die lokalen Vorteile der ansässigen Großkonzerne Siemens und Areva müssen intensiver genutzt werden. Nur ein geöltes Getriebe läuft.

Wir dürfen nicht weiter den Anschluss verpassen. Die Universität muss sich nach den Wünschen wichtiger Firmen richten. Diese weiteren unabdingbaren Reformen müssen schnell und unbürokratisch umgesetzt werden:
1 Das Appeasement gegenüber der geisteswissenschaftlichen Fächergruppe muss beendet werden.
2 Die Integration der Rechtswissenschaften in die Wirtschaftswissenschaften muss fortgesetzt werden.
3 Die Absolventen müssen jünger werden. Es hat sich gezeigt, dass sich jüngere Arbeitskräfte schneller an die Arbeitszeiten und die Umgebung in der Firma anpassen und damit wertvoller sind.

Erlangen, 23.6.2011
Benjamin Schröder
1. Vorstand


Wahl des Vorstands neolib students group FAU

22. Juni 2011

Am Gründungstreffen wurde als Vorstand bestimmt:

1. Vorstand: Benjamin Schröder

2. Vorstand: Tina Walter

Schatzmeister: Yves Lang

Schriftführer: Patrick Özkal


Einladung zum Gründungstreffen

16. Juni 2011

Ankündigung:

Wahl des Vorstands der neolib students group FAU und Gründung der Gruppe.

Termin:

22.6.2011, 20 Uhr (pünktlich), Turnstr. 7, Erlangen